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Kein Wunder, dass Jenny aufgeregt ist: Immerhin besucht sie in den Ferien die Oma ganz alleine!
Wenn Oma doch nur nicht immer Rheumatismus hätte. Aber dafür kann sie spannende Geschichten erzählen, zum Beispiel von Jennys Großvater. Wie stark und klug er gewesen ist, und dass er vor nichts auf der Welt Angst hatte, nicht mal vor Mausefallen. So kommt es, dass Jenny bald nicht mehr in der engen Höhle bleiben möchte und zusammen mit ihrem Freund, dem Maulwurf Anton und ihrer Puppe auf Großvaters Spuren wandelt …
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»Besuch im Mauseloch« handelt von Gefahr und Geborgenheit, vom »Sich-Ausprobieren« und vom Umgang mit Realität.
Das Stück wird mit Hand- bzw. Tischfiguren in einer Guckkasten- Bühne und auf der Spielleiste gespielt. Dabei werden die Figuren zuerst offen geführt, d. h. die Puppenspielerin ist zu sehen und ihr Körper wird zu einem Teil des Bühnenbildes. Der Körperkontakt der Figuren zur Spielerin symbolisiert hier die Geborgenheit des Mauselochs. Im Laufe des Stücks lösen sich die Figuren langsam, sie verlassen das Mauseloch und erobern die Welt draußen.
Die Entwicklung der Figuren spiegelt sich auch in der schrittweisen Erweiterung der Bühne wider, die sich vom winzigen Guckkasten, über die offene Spielleiste bis hin zum Bühnenraum entwickelt.
Diese Inszenierung wurde gefördert durch die Bezirksregierung Lüneburg und das
Land Niedersachsen.
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